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An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser (Charlie Chaplin)

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 Gedichtsammlung

 

 

Die innere Mitte

Irgendwo zwischen rauchenden Ruinen,

den Trümmern einer letzten Schlacht,

den unerwünschten Geschäftsterminen,

verstohlenen Gedanken der Zwietracht.

Irgendwo zwischen taumeln und wanken,

wo Erinnerungen sich im Kreise drehen,

gelenkt von ausnahmslos guten Gedanken,

wird die ewige Melancholie schlafen gehen.

 

Irgendwo in meiner allertiefsten Mitte,

ist jener unschätzbare Ort verborgen,

erschreckend kleine und wenige Schritte,

entfernt von Misere und anderen Sorgen.

 

Irgendwo wartet das schäumende weite Meer,

die steinige Klippe, die den Sandstrand besiegt,

auf welcher sich, wie ein gar diensteifriges Heer,

das grüne Gras sich in der sanften Briese wiegt.

 

Irgendwo harrt er auf Rückkehr, in stiller Pracht,

in seinem all gegenwärtigem Frieden und Licht,

hofft, dass ich ihn wiederfinde, an Tag oder Nacht,

um halten zu dürfen, was er schon ewig verspricht.

 

Worte

Worte für etwas Verständnis

Worte für die eigene Trauer

Worte für einen Hilfeschrei

Haben wir sie nicht alle schon gebraucht?

Worte für ein wenig Liebe

Worte für den dumpfen Hass

Worte für eine unbändige Angst

Haben wir sie nicht alle schon einmal gefühlt?

Worte für eine dunkle Vergangenheit

Worte für die chaotische Gegenwart

Worte für das, was geschrieben ist in der Zukunft

Wenn du sie kennst? Warum redest du dann nicht mit mir?




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